Über mich

Laufen und Schreiben. Zwei völlig voneinander unabhängige Dinge und dennoch haben sie für mich so vieles gemeinsam. Ich bin eine Spätberufene. Sowohl beim Laufen, als auch beim Schreiben. Bevor ich beim Journalismus gelandet bin, habe ich erst einmal den Menschen genauer analysiert – sprich, ich habe Psychologie studiert. Es folgten Zusatzausbildungen zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin und zertifizierten Arbeitspsychologin. Drei Jahre nach Abschluss schließlich der Wandel. Ganz nah an den Menschen dran sein wollte ich auch weiterhin, aber auf eine andere Art. Ihre Geschichten erzählen, anstatt versuchen sie umzuschreiben. So bin ich über Umwege beim Journalismus gelandet.

Auch das Laufen habe ich (leider) sehr spät für mich entdeckt. Zwar joggte ich des Öfteren durch die Gegend, doch so schnell ich die Laufschuhe angezogen hatte, landeten sie auch wieder in der Ecke. Der Funke ist lange Zeit nicht übergesprungen. Bis ich eines Tages ein wirklich konkretes Ziel vor Augen hatte: die magische Zwei-Stunden-Marke beim Halbmarathon zu knacken und in weiterer Folge meinen ersten Marathon in Berlin zu laufen. Das war Ende 2014. Die Motivation war riesengroß und mit den Zielen, vor allem dem großen Ziel – Berlinmarathon – lief es ab sofort wie von selbst. Ich hatte sie entdeckt – die Liebe zum Laufsport.

Laufen und Schreiben sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. “Sobald sich meine Beine bewegen, beginnen meine Gedanken zu fließen”, lautet ein Zitat des amerikanischen Schriftstellers und Philosophen Henry David Thoreau. That’s it. Ich habe meine beiden großen Leidenschaften gefunden. Beides zusammen ergibt RunNa. Meinen Blog gibt es seit Juni 2017. Bisher jeden Samstag auf kurier.at, ab sofort hier an dieser Stelle. Die Psychologie bleibt dabei nicht ganz ausgespart. Ich hinterfrage viel (vor allem mich selbst). Warum tue ich das eigentlich? Aus einem einfachen Grund: Es ist die Leidenschaft. Mehr braucht es nicht. Alles andere läuft von selbst.