Feedback an mich selbst

6. Oktober 2018 0

Auf den ersten Blick lässt es sich nicht erklären. Es ist alles wie immer. Dieselbe Uhrzeit. Die gleiche Strecke, die sich gefühlt schon blind laufen lässt. Und doch ist es heute anders. Die Grundlagenpace fühlt sich irre schwerfällig an. Meter werden zu Kilometern, bis sich die Gedanken schließlich nur noch um eine Sache drehen: Warum?…

Von Natascha Marakovits

„Ich habe den Krebs besiegt, also schaffe ich auch einen Marathon”

29. September 2018 1

Ungestüm, lachend, mit einer enorm positiven Ausstrahlung, kommt Jacqueline schnellen Schrittes auf mich zu. Die Begrüßung ist herzlich, die junge Wienerin grinst von einem Ohr zum anderen. „Schön, dass wir uns endlich live sehen“, sagt sie gleich zu Beginn. Dabei ist der Anlass eigentlich kein schöner. Obwohl, im Grunde genommen doch, denn die traurige Geschichte…

Von Natascha Marakovits

Berlin: Wir sind Marathon(is)!

22. September 2018 4

Alle guten Dinge sind drei. Ein abgelutschter Spruch, aber er könnte nicht passender sein. Würde es im dritten Anlauf beim dritten Berliner klappen? Gemeint ist mein fünfter Marathon, der im vergangenen Jahr einfach nicht sein sollte. Den Vienna City Marathon (VCM) musste ich aus gesundheitlichen Gründen canceln und beim Amsterdam Marathon im Oktober holte ich…

Von Natascha Marakovits

Last Minute Ticket zum Mir-selbst-vertrauen

8. September 2018 1

„Mir gefällt deine Leidenschaft fürs Laufen. Die spürt man einfach. Genau solche Leute brauche ich in meinem Team. Daher möchte ich dich gerne beim Berlin Marathon als neues Teammitglied vorstellen. Magst du mitkommen?“ Uff. Wäre es ein Heiratsantrag gewesen, hätte mein Herz in dem Moment wohl keinen größeren Luftsprung gemacht. Berlin? Marathon? Ich? Heuer? Jaaaaaa,…

Von Natascha Marakovits

Den nötigen Biss haben

1. September 2018 0

3 Stunden und 20 Minuten. In dieser Zeit kann man mit dem Auto von Wien nach Salzburg fahren. Sich ein Fußballmatch mitsamt einer Schneckerl-Analyse (für Nicht-Ösis: Schneckerl ist Herbert Prohaska) anschauen und dabei höchstwahrscheinlich einschlafen (ich zumindest) oder schlicht und einfach 35 Kilometer durch die Gegend laufen. So geschehen am vergangenen Sonntag. Und am Sonntag…

Von Natascha Marakovits